Gin Tasting in Berlin


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89,90
Gin Seminar
1 Person
(6)
Leistungen
Gin Seminar
  • Gin Seminar
  • Verkostung verschiedener Gin Sorten und Tonic Waters
  • Infos zu den einzelnen Getränken
  • Snacks
  • Gewürze und Früchte inklusive
  • Einführung in die Geschichte und Herstellung von Gin
  • Wasser und Brot zum Neutralisieren
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Trendige Drinks im Szenekiez – Gin Tasting in Berlin

Gin ist in! Der Wacholderschnaps hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Trendgetränk unter den Spirituosen entwickelt. Ständig kommen neue Sorten auf den Markt, entsprechend vielseitig ist das Angebot mittlerweile. Die Herstellung von Gin basiert auf neutralem Alkohol und Wacholder. Hinzu kommen sogenannte Botanicals, die jedem Gin einen charakteristischen Geschmack verleihen. Dazu zählen Kräuter und Gewürze, aber auch Pflanzenteile wie Rinden, Samen, Blüten und Wurzeln. Ihren Ursprung hat die Spirituose im niederländischen Genever. Das Wacholderdestillat gelangte im 17. Jahrhundert durch britische Soldaten nach England, wo es sich – nunmehr als „Gin“ – schnell großer Beliebtheit erfreute. Wer sich auf die Spuren des Gins begeben und das angesagte Getränk besser kennenlernen möchte, ist bei einem Gin Tasting, wie es unser Partner in Berlin anbietet, gut aufgehoben. Wir verraten dir, was dich bei einem Gin Seminar erwartet.

Unsere Empfehlung für Gin Tastings in Berlin

Ganz egal, ob du Gin gerade neu für dich entdeckst oder dich schon etwas auskennst – die Gin Tastings unseres Partners in Berlin-Kreuzberg sind für Neueinsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen gut geeignet. Die Gin Seminare in Berlin werden von Experten geleitet, die ihre Erfahrung und ihr Wissen an die Teilnehmer weitergeben. Beste Voraussetzungen, um etwas über die Spirituose zu erfahren und die Geschmacksknospen zu verwöhnen, denn verkostet wird natürlich auch.

Dominik Galander, Veranstalter der Gin Tastings in Berlin, und Lars Junge, Schulungsleiter mit 25-jähriger Erfahrung im Barbetrieb, haben uns in einem Interview viele Fragen rund um das Thema Gin im Allgemeinen und Gin Seminare im Besonderen beantwortet.

„Für die Leute aus der Barszene war Gin immer ein Thema”

Könnt ihr euch erklären, warum Gin momentan so beliebt ist?

Lars: Für die Leute aus der Barszene war Gin immer ein Thema. Der Boom der vergangenen 5 Jahre wurde unserer Meinung nach zum Teil von der Industrie künstlich erzeugt.

Dominik: Gin Tonic war immer schon ein Barkeeper-Getränk und hat deswegen vielleicht ein besonders cooles Image. Jede Zeit hat ihre Spirituosen. Bis in die 1960er/70er war es üblich, intensivere Spirituosen wie Rum und Whisky zu genießen. Dann kam die Zeit des Wodkas in den 80er und 90er Jahren: Nach Alkohol schmeckende Spirituosen waren nicht mehr angesagt. Süße, fruchtige und saftige Drinks waren beliebt. Die Leute wollten berauscht sein, aber nicht den Alkohol schmecken. Cocktails wie Swimming Pool, Piña Colada, Tequila Sunrise und Melon Man waren sehr beliebt. Damals hatte ich 12 verschiedene Wodkas hinter dem Tresen und nur 2 Gins. Heute sind Drinks angesagt, die nach etwas schmecken und trotzdem nicht zu intensiv sind. Gin ist eine klare Spirituose und macht keinen Schädel, sofern er nicht billig produziert wird. Er ist aromatisch und eignet sich gut zum Mixen, außerdem ist er nicht so altbacken wie Whisky.

Könnt ihr euch an ein besonders witziges Erlebnis bei euren Gin Tastings erinnern?

Dominik: Wir hatten mal zwei Tasting-Teilnehmer zu Gast, beide jenseits der 80, die sich vollkommen betrunken haben. Nach dem Seminar haben sie den Weg nach draußen nicht gefunden und sind stattdessen in unser Büro gegangen. Wir haben schließlich mit den anderen Kursteilnehmern Stühle vor die Tür gestellt, die beiden draufgesetzt und aneinander gelehnt. Dann haben wir ihre Ehefrauen angerufen, damit sie sie abholen. Die beiden Damen sind mit dem Auto vorgefahren, haben sich das Szenario angeschaut und gesagt: „Ach, schon wieder!“ Es war offenbar nicht das erste Mal.

Dann gab es noch den Fall, dass ein Gast von der Toilette nicht wiedergekommen ist. Der Kurs war zu Ende, die Teilnehmer sind gegangen und mir fiel auf, dass da noch eine Brille auf dem Tresen lag. Die habe ich in die Schublade geräumt, weil ich dachte, dass die einer vergessen hat. Vorm Abschließen bin ich zum Glück nochmal zu den Toiletten gegangen. Und da sah ich zwei Füße, die unter der Tür rausgeguckt haben. Da hat wohl einer zu intensiv verkostet, kann passieren. Wir haben ihn wieder aufgepäppelt und in ein Taxi nach Hause gesetzt.

Okay, abgesehen davon, dass man nicht zu tief ins Glas schauen sollte: Was gibt es beim Gin Tasting zu beachten?

Lars: Zum Verkosten von Spirituosen eignen sich Nosing-Gläser generell am besten. Die sehen aus wie kleine Portweingläser. Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen. Beim Verkosten halten wir uns immer an dasselbe Schema: Auge-Nase-Mund. Wenn man die Flüssigkeit im Glas schwenkt und betrachtet, kann man erkennen, dass sie ein bestimmtes Bild ergibt. Die Flüssigkeit zieht Bögen, die im besten Fall wie Kirchturmfenster aussehen und langsam an den Seiten herunterlaufen. Hochprozentige Spirituosen liefern oft ein schönes Bild, unabhängig von ihrer Güte. Daher ist der optische Eindruck mit Vorsicht zu genießen, zumal äußere Einflüsse wie Staub oder Spülreste das Bild verfälschen können. Was man aber sagen kann: Wenn die Flüssigkeit schnell herunterläuft oder austrübt, ist das meistens ein schlechtes Zeichen.

Der nächste Schritt ist das Riechen. Man sollte die Nase nicht direkt ins Glas stecken, da der Alkoholschwall sie erst einmal betäuben würde. Außerdem ist es wichtig, mit beiden Seiten der Nase zu riechen. Es ist tatsächlich so, dass man Gerüche mit dem rechten und linken Nasenloch unterschiedlich wahrnimmt. Jeder hat quasi ein Lieblingsnasenloch.

Ich animiere die Teilnehmer auch dazu, die Spirituose retronasal zu verkosten. Dabei lässt man den Mund etwas offen, damit ein Luftaustausch stattfinden kann. Hier kommen allerdings die alkoholischen Noten mehr zum Tragen.

Dominik: Wir stellen immer Riechproben zur Verfügung, zum Beispiel von Koriander, Angelikawurzel oder Zimt, damit die Teilnehmer vergleichen und die Aromen besser identifizieren können.

Lars: Beim dritten Schritt geht es um das Verkosten. Hier kann man auf der Spirituose ruhig ein wenig „herumkauen“. So findet man heraus, ob das, was man gerochen hat, auch geschmacklich erkennbar ist, und ob neue Komponenten dazukommen.

„Man braucht keine Angst zu haben, sich zu blamieren. Wir nehmen uns ganz viel Zeit.“

Wie stellen sich die Leute beim Erfassen der Aromen an?

Lars: Ziemlich gut. Wir geben den Teilnehmern im Vorfeld eine gründliche Einführung, dementsprechend gut sind sie für das Tasting gewappnet.

Dominik: Man braucht keine Angst zu haben, sich zu blamieren – auch wenn man noch gar keine Vorkenntnisse hat. Wir nehmen uns ganz viel Zeit für die Teilnehmer.

Gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen, was das sensorische Vermögen angeht?

Lars: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Frauen komplexere Aromastrukturen erfassen können.

Dominik: Das nehmen wir auch oft in den Tastings wahr.

Gibt es Gins, die man am besten pur genießt?

Lars: Ja. Im Zuge des Gin-Booms kamen vermehrt wieder alte Sorten auf den Markt, die eine Weile im Fass lagern. Dabei entwickeln sie einen sehr feinen Geschmack und zeichnen sich zum Beispiel durch Aromen von Karamell oder Vanille aus. Solche Gins sind für den puren Genuss gut geeignet. Sie haben meist eine leicht goldene Färbung.

Welche Drinks mit Gin mögt ihr gerne?

Lars: Whisky Sour und Gin Tonic gehören zu meinen Dauerfavoriten.

Dominik: Einer meiner Lieblingsdrinks ist der Gimlet: Gin mit Rose’s Lime Juice und etwas frisch gepresstem Limettensaft. Ansonsten liebe ich Sloe Gin Tonic. Das ist ein Schlehen-Likör auf Gin-Basis mit nicht ganz so viel Alkohol. Er ist ziemlich geschmacksintensiv und ergibt mit Tonic ein tolles, sommerlich-herbes Getränk.

Was ist euer Lieblingsbotanical in Gin?

Dominik: Ich mag es sehr gern, wenn der Wacholder in den Vordergrund tritt. Doppelwacholder, ein deutsches Erzeugnis, ist meines Erachtens sogar noch besser als Gin. Genever ist auch spannend.

Lars: Ich mag gerne frische Noten, die in vielen Gins enthalten sind, beispielsweise in Form von Zitronen- oder Limettenschalen.

„ Wenn ich ein Tonic trinke, soll es so schmecken wie damals, als ich acht Jahre alt war.“

Und welches Tonic mögt ihr am liebsten?

Lars: Ich bevorzuge Tonics, die nicht zu viel Eigengeschmack haben. Sie sollten nicht zu süß, nicht zu trocken und nicht zu bitter sein. Das Tonic von Thomas Henry passt zu fast jedem Gin.

Dominik: Bei mir ist es tatsächlich Schweppes. Es kommen gerade viele Tonic-Sorten auf den Markt, beispielsweise Mediterranean Tonic, Elderflower Tonic und Dry Tonic ohne Zucker, aber das ist alles nicht meins. Wenn ich ein Tonic trinke, soll es so schmecken wie damals, als ich acht Jahre alt war. Es muss mich an meine Kindheit erinnern, als ich das erste Mal eine Schweppes-Flasche mit einem Trinkhalm in der Hand gehalten habe und dachte: „Oh lecker, jetzt gibt’s Limonade!“ – und beim ersten Schluck „bitter“ überrascht wurde.

Worauf sollte man achten, wenn man einen guten Gin kaufen möchte?

Dominik: Ein Gin sollte zwischen 42 und 49 % Vol. haben. Dann hat der Alkohol die nötige Bindefähigkeit, um die Aromen optimal zu tragen. Finger weg von „Rasierwassergins“ mit 37,5 % Vol.

Lars: Je nachdem wie viele Kräuter bei der Herstellung verwendet werden, gibt es eine enorme Vielfalt an Aromen.

Dominik: Davon abgesehen kommt es beim Kauf auf den persönlichen Geschmack an, also darauf, ob man beispielsweise lieber Wacholder-, Kräuter- oder fruchtige Noten mag.

Lars: Bei vielen Gins handelt es sich im Grunde um Wodka, also Neutralalkohol, mit Aroma. Es gibt aber auch Hersteller, die viel Aufwand betreiben und beispielsweise den Alkohol für ihren Gin aus Weintrauben, Gerste oder Kartoffeln selbst herstellen und diese teilweise sogar selbst anbauen. So ein Gin darf dann auch mal ein paar Euro mehr kosten.

Dominik: Theoretisch könnte man sich im Supermarkt eine Flasche Wodka kaufen, Wacholderbeeren hineinwerfen und drei Tage warten – schon hat man per gesetzlicher Definition einen Gin hergestellt. Soll heißen: Gin kostet in der Herstellung im Prinzip nicht viel, daher achten wir immer auch auf das Preis-Leistungsverhältnis.

Vielen Dank für das Gespräch, Dominik und Lars!


Die Besonderheiten des Gin Tasting in Berlin

Escape Room

Gin in seiner Vielfalt begreifbar machen – das steht beim Gin Seminar unseres Partners in Berlin im Vordergrund. Die Teilnehmer lernen unterschiedliche Gins kennen und können sich einen umfassenden Eindruck verschaffen. Alle Schulungsleiter haben selbst jahrelang im Barbetrieb gearbeitet, zahlreiche Destillerien besucht und verfügen über fundiertes Wissen. Im Gegensatz zu vielen anderen Gin Seminaren schenken sich die Teilnehmer bei dem Gin Tasting in Berlin selbst ein. Sie können die Flaschen genau inspizieren und die Menge der Kostprobe eigenständig bestimmen. Während der Verkostung werden keine Vorgaben über den Geschmack der Destillate gemacht. Die Teilnehmer sollen die Aromen unvoreingenommen herausschmecken, um sich eine eigene Meinung zu bilden. „Begleiten statt belehren“ – so lautet die Devise beim Gin Seminar in Berlin.

Das erwartet dich beim Gin Tasting in Berlin

Beim Gin Tasting in Berlin geht es keinesfalls „trocken“ zu. Schon zu Beginn kommen die Teilnehmer in den Genuss einer kleinen Kostprobe, um sich auf das Seminar einzustimmen. Der Seminarleiter vermittelt interessantes Hintergrundwissen zu Geschichte und Herstellung von Gin und hat zudem die eine oder andere unterhaltsame Anekdote parat. Bevor der Hauptteil, die Gin- und Tonic-Verkostung, beginnt, werden die Teilnehmer mit verschiedenen Botanicals vertraut gemacht und erhalten ein kurzes Sensoriktraining. Dabei wird erklärt, worauf es beim Verkosten einer Spirituose ankommt. Anschließend werden bis zu 14 Gins und 6 Tonics verkostet – pur und gemischt. Der Schulungsleiter erklärt, welche Gins sich für die Zubereitung von Gin Tonics oder Cocktails eignen, welche eher pur getrunken werden sollten und warum das so ist. Begleitend probieren die Teilnehmer allerlei Gin-Tonic-Kombinationen aus und testen verschiedene Sipping Gins. Außerdem gibt es Tipps dazu, worauf beim Kauf und der Auswahl des richtigen Gins zu achten ist. Das Tasting findet übrigens im Verkostungsraum des firmeneigenen Spirituosenfachgeschäftes statt. Hier können die Teilnehmer alle verkosteten Gins am Tag des Tastings mit einem Rabatt von 10% kaufen. Zum Abschluss des Gin Tastings erhält jeder auf Wunsch ein Zertifikat.

Tischwasser und Brot zum Neutralisieren sind während des gesamten Gin Seminars in ausreichender Menge vorhanden. Die Gin Seminare in Berlin eignen sich wunderbar für Privatpersonen, aber auch für Firmen, die Teamevents oder Weihnachtsfeiern mit einer außergewöhnlichen Veranstaltung verbinden wollen.

Lage, Erreichbarkeit & Parkmöglichkeiten unseres Gin Tasting in Berlin

Escape Room

Die Räumlichkeiten des Gin Tastings in Berlin befinden sich am Fuße des Kreuzbergs im gleichnamigen Bezirk. Die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr gut. Von der U-Bahn-Station „Mehringdamm“ (U6, U7 und U8) ist der Standort fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen. Eine Alternative sind die Buslinien 140 und M19 (Haltestelle Yorckstr./Großbeerenstr.). Parkplätze sind in der unmittelbaren Umgebung vorhanden. Grundsätzlich empfiehlt der Veranstalter die Anreise mit einem Taxi oder den öffentlichen Verkehrsmitteln, nicht zuletzt aufgrund der eingeschränkten Fahrtüchtigkeit nach der Gin Verkostung.

Gin Tasting Berlin – Eckdaten

  • Dauer: 3 bis 4 Stunden (variiert nach Teilnehmerzahl)
  • Anzahl verkosteter Gins/Tonics: 10 bis 14 Gins, 4 bis 6 Tonics
  • Infomaterial: Handout mit Verkostungsliste, Präsentation auf Anfrage
  • Gruppengröße: 12 bis max. 14 Personen
  • Alter: ab 18 Jahre


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1 Person
(6)
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  • Gin Seminar
  • Verkostung verschiedener Gin Sorten und Tonic Waters
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  • Snacks
  • Gewürze und Früchte inklusive
  • Einführung in die Geschichte und Herstellung von Gin
  • Wasser und Brot zum Neutralisieren
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