Gin Tasting in München


Hier geht's zu unserem Gin Tasting

89,90
Gin Seminar
1 Person
(6)
Leistungen
Gin Seminar
  • Gin Seminar
  • Verkostung verschiedener Gin Sorten und Tonic Waters
  • Infos zu den einzelnen Getränken
  • Snacks
  • Gewürze und Früchte inklusive
  • Einführung in die Geschichte und Herstellung von Gin
  • Wasser und Brot zum Neutralisieren
Zum Produkt

Auf den Spuren von Wacholder, Botanicals und Tonic-Sorten – Gin Tasting in München

Gin hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Trendgetränk entwickelt. Es handelt sich um eine Spirituose, die aus neutralem Alkohol und Wacholderbeeren hergestellt und mit sogenannten Botanicals aromatisiert wird. Dazu zählen beispielsweise Kräuter und Gewürze, Fruchtschalen und -kerne, Samen, Blüten und Wurzeln. Jeder Gin zeichnet sich durch eine ganz individuelle Zusammensetzung und verschiedene Anteile an Botanicals aus, was die große Sortenvielfalt erklärt. Vorläufer des Gins ist der niederländische Genever. Britische Soldaten brachten ihn im 17. Jahrhundert nach England, wo der Begriff „Genever“ sprachlich zu „Gin“ assimiliert wurde. Die Welt des Gins ist komplex und unfassbar spannend. Gin Tastings, wie sie mittlerweile in vielen deutschen Städten angeboten werden, sind die ideale Gelegenheit, die Facetten des Getränks näher kennenzulernen.

Unsere Empfehlung für Gin Tasting in München

Wenn du dich für Gin begeisterst und mehr darüber erfahren möchtest, bist du bei unserem Partner in München in besten Händen. Bei den Gin Seminaren in der bayerischen Landeshauptstadt lernst du alles Wissenswerte rund ums Thema Gin, kannst mehrere Sorten verkosten und dich intensiv mit der Spirituose auseinandersetzen. Die Gin Tastings in München eignen sich für Interessenten ohne Vorkenntnisse genauso gut wie für Gin-Kenner, die ihren Horizont erweitern möchten.

Der Hype um den Gin – woher er kommt, wohin er führt

Mate Kende, Cocktailexperte und Barkeeper mit langjähriger Erfahrung, ist unser Partner für Gin Tastings in München und hat uns in einem Interview ein paar Fragen rund ums Thema Gin beantwortet.

Mate, wie verkostet man Gin eigentlich richtig?

Ob es um Gin geht oder um eine andere Spirituose – bei Verkostungen gilt generell: Je kälter ein Getränk ist, desto weniger Aromen können sich entfalten. Deswegen reichen wir Gin in der Probierrunde nicht gekühlt. Die Aromen sollen wahrnehmbar sein. Gin, der auf Eis serviert wird, könnte außerdem verwässern. Ich persönlich verkoste Gin bei Zimmertemperatur und aus sogenannten Nosing-Gläsern. Die sehen aus wie kleinere Weingläser. Das hat folgenden Hintergrund: Ganz nüchtern betrachtet sind das, was wir als Zitrone, Limette oder Wacholder wahrnehmen, nichts anderes als molekulare Verbindungen im Alkohol. Was Geschmacksempfindungen betrifft, ist die menschliche Zunge relativ „taub“, da wir nur bitter, süß, sauer, salzig und umami schmecken. Bei der Verkostung spielt daher der Geruchssinn eine große Rolle und genau darauf ist die Form der Verkostungs-Gläser abgestimmt. Sie sind im unteren Teil bauchig gestaltet, damit sich die Aromen entfalten können, und verjüngen sich zur Nase hin. Wäre das Glas konisch geformt, also würde es sich nach außen verbreitern, würde ein Teil der Aromen an der Nase vorbeiströmen.

Erklärt ihr den Teilnehmern bei euren Gin Tastings in München also auch die richtige „Verkostungstechnik“?

Ja, wir geben den Teilnehmern in unseren Gin Tastings einen Einblick in die richtige Verkostungstechnik und zeigen, wie man das meiste aus einem Gin herausschmeckt. Was beim Verkosten grundsätzlich interessant ist: Es gibt Varianten, die beispielsweise zitrusartig duften, aber im Gaumen und im Nachklang nach dem Schlucken grasige oder erdigere Noten entwickeln. Da schmeckt man verschiedene Botanicals wie Kräuter, Gewürze und Wurzeln heraus. Das heißt, der Geschmack entfaltet sich am Gaumen oft anders. Wir erklären das Vokabular und geben den Teilnehmern einen Verkostungsratgeber an die Hand, damit es ihnen leichter fällt, bestimmte Botanicals zuzuordnen, beispielsweise Kardamom oder Koriander, die typischerweise in Gin zu finden sind.

Gab es schon Teilnehmer, die nach dem Gin Seminar vollkommen betrunken waren?

Unangenehm aufgefallen ist mir bei meinen Seminaren bisher noch niemand. Natürlich kann es mal lustiger werden, gerade zum Ende hin, aber bislang ist das immer im Rahmen geblieben. Ich habe ein Gin Tasting geleitet, das als Junggesellenabschied gedacht war. Da kamen 12 bis 14 Herren, die sich offenbar schon während der Anreise im Zug intensiv der „flüssigen Vorbereitung“ gewidmet hatten und betrunken zum Tasting kamen. Da habe ich in den sauren Apfel gebissen und das Seminar trotzdem gegeben. Aber die Regel ist das nicht.

„So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich ist unser Geschmack, was Gin betrifft.”

Was zeichnet deiner Meinung nach einen guten Gin aus?

Das ist schwierig zu beantworten, genauso wie die Frage nach dem eigenen Lieblingsgin. Es gibt Gins, die geschmacklich stark wacholderlastig sind, wie der klassische London Dry Gin. Bei anderen Sorten rückt der Wacholder in den Hintergrund und frische, blumige oder zitrische Noten treten hervor, weil entsprechende Botanicals enthalten sind. So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich ist unser Geschmack, was Gin betrifft. Bei einer Gin Verkostung lernt man verschiedene Sorten kennen und kann herausfinden, welche einem persönlich am besten schmeckt. Die Wahl des Gins hängt außerdem vom Anlass ab. Gin Tonic ist ein klassischer Aperitif. Wegen seiner herben, bitteren Note wirkt er appetitanregend, daher würde man ihn vor dem Essen empfehlen. An einem Sonnabendnachmittag, als After-Work-Drink oder bei Partys kommen andere Gins in Frage. Anders als Wein kann man Gin nach dem Öffnen durchaus längere Zeit aufbewahren. Gin verliert zwar mit der Zeit auch Aromen, aber erst nach Monaten offener Aufbewahrung. Es ist also kein Problem, mehrere Flaschen zu öffnen und immer je nach Anlass zu entscheiden, nach welchem Gin einem gerade der Sinn steht.  

Gibt es Gins, die sich eher für Longdrinks eignen, und andere, die man besser pur trinken sollte?

Ich habe jahrelang hinter der Bar gearbeitet und die Erfahrung gemacht, dass die wenigsten Leute Gin pur trinken. Zumindest nicht hierzulande. Dass man Gin und Tonic in gemischter Form trinkt, könnte geschichtliche Hintergründe haben. Früher mussten die in Indien stationierten britischen Soldaten als Prophylaxe gegen verschiedene Fieberkrankheiten wie Malaria Chinin in pulverisierter Form zu sich nehmen. Chinin wird aus der Rinde des Fieberbaums gewonnen. Die Soldaten konnten es pur nicht konsumieren, weil es so bitter war. Sie mischten daher das bittere Pulver mit Wasser, etwas Zucker und Limettensaft und gaben ihre Tagesration Gin dazu. So sind quasi die ersten Gin Tonics entstanden. Gin wird daher schon lange als Spirituose zum Mixen verstanden. Mit Wodka verhält es sich ähnlich. In Russland wird er pur getrunken, während es in Deutschland eher selten vorkommt, dass jemand 4 cl puren Wodka an der Bar bestellt. Hierzulande dient er eher als Basis von Longdrinks oder Cocktails.

Was ist dein Lieblingsdrink oder -cocktail mit Gin?

Abgesehen von Gin Tonic würde ich den Gin Fizz nennen, das ist eine Mischung aus Gin, Zitronensaft und Zuckersirup. Das Ganze wird kalt geshaked und im Glas mit Sodawasser aufgespritzt. Der Drink ist einfach zu mixen und enthält Zutaten, die fast jeder zu Hause hat. Er schmeckt erfrischend und insgesamt einfach hervorragend. Außerdem kann man ihn sehr gut abwandeln und verfeinern, indem man beispielsweise Holunderblütensirup statt des Zuckersirups verwendet.

„Hoppala, der Gin ist ja gar nicht saphirblau.”

Was ist dein persönlicher Bezug zu Gin? Wie bist du in Berührung mit der Spirituose gekommen?

Meine Geschichte beginnt sozusagen in der Welt der gemischten Spirituosen. Ich habe mich auf das Cocktailmixen fokussiert und für mich ist ein Cocktail immer nur so gut wie die Summe seiner einzelnen Zutaten. Als ich damals anfing, hinter der Bar zu arbeiten, war Gin noch nicht so populär. Beliebt waren eher Whisky und Rum. Ich fand es faszinierend, dass die Sorten so unterschiedlich schmecken, abhängig davon, in welchen Ländern sie hergestellt werden. Allmählich fing ich an, mich für Spirituosen und deren Pur-Verkostung zu begeistern. Da Gin im Laufe der Jahre immer bekannter wurde und ständig neue Varianten auf den Markt kamen, beschäftigte ich mich natürlich berufsbedingt intensiver damit. Nichts ist schließlich schlimmer, als wenn der Gast mehr über die Spirituosen hinter der Bar weiß als der Barkeeper.

Was ist deiner Ansicht nach der Grund dafür, dass Gin in den vergangenen Jahren so einen Hype erfahren hat?

Dafür gibt es mehrere Gründe. In den 90er Jahren gab es zwei Firmen, die Gin mit einem Retro-Image versehen hatten und dadurch wieder etwas bekannter machen wollten. Das waren Tanqueray und Bombay Sapphire. Bombay Sapphire bietet Gin in einer saphirblauen Flasche an und ich kann mich noch daran erinnern, dass die Leute, die ihn zum ersten Mal verkosteten, ganz überrascht waren, als sie merkten: „Hoppala, der Gin ist ja gar nicht saphirblau.“ So etwas bleibt natürlich in Erinnerung. Dazu muss man sagen, dass hinter Marken wie Tanqueray keine kleinen Destillerien stecken, sondern große Spirituosenkonzerne.

Hinzu kommt: Du kannst Gin heute destillieren und quasi morgen schon verkaufen – anders als Whisky, Cognac und Rum, die gut und gerne 8, 10 oder 12 Jahre im Fass lagern. Zwar muss man Gin auch eine Weile ruhen lassen, damit er sich homogenisiert, aber nur einige Wochen oder Monate, nicht jahrelang. Gin ist zudem vergleichsweise einfach herzustellen, weil der Grundalkohol in vielen Fällen nicht selbst gemacht wird. Firmen kaufen neutralen Alkohol ein, versetzen ihn mit Botanicals, destillieren das Ganze erneut und füllen den Gin dann in Flaschen ab. Man kann Gin schnell produzieren, was der Grund dafür ist, dass laufend neue Sorten auf den Markt kommen.

Viele Destillerien werben mit einem außergewöhnlichen Botanical oder auf spezielle Weise gefiltertem Wasser. Gin, der bio oder vegan ist, wird ebenfalls entsprechend beworben. Es gibt aktuell Diskussionen darüber, in welche Richtung sich der Gin-Boom entwickelt. Viele sind der Meinung, dass Gin zwar eine begehrte Spirituose bleiben wird, aber die Vielfalt an Marken wahrscheinlich zurückgeht. Die großen Marken werden wohl überdauern.

Vielen Dank für das Gespräch, Mate!

Das sagen Besucher über das Gin Tasting in München

„Sehr kompetenter, sympathischer Kursleiter. War sehr informativ, lustig und kurzweilig. Kann ich nur wärmstens weiterempfehlen.“ (Webseite des Anbieters, Philipp)

Die Besonderheiten des Gin Tasting in München

Escape Room

Unser Partner in München zeichnet sich durch eine hohe fachliche Expertise aus und vermittelt fundiertes Hintergrundwissen. Seine Gin Tastings fallen weder in die Rubrik „betreutes Trinken“ noch geht es darum, staubtrockene Monologe zu halten. Stattdessen handelt es sich um ein „Infotainment“-Event in geselliger Runde, das genau die Mitte trifft zwischen Informationsvermittlung und Unterhaltung. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene kommen bei den Gin Seminaren in München auf ihre Kosten. Es werden Klassiker und neuere Gin-Sorten ausprobiert, so dass man einen umfassenden Eindruck von der Spirituose gewinnt.

Das erwartet dich beim Gin Tasting in München

Escape Room

Das Gin Tasting in München beginnt mit einer historischen Einführung. Es wird erklärt, wo der Gin seine Wurzeln hat und auf welchem Weg das Kultgetränk in deutsche Gefilde gekommen ist. Zu „trocken“ ist dieser Teil des Gin Seminars keinesfalls, denn schon zu Beginn wird ein köstlicher Cocktail mit Gin gereicht, den die Teilnehmer während des Vortrags schlürfen können. Nach dem geschichtlichen Exkurs folgt ein Abriss zur Herstellung. Hier wird vermittelt, mit welchen Methoden Gin produziert wird und wie er seinen Geschmack erhält. Die Teilnehmer erfahren, was Botanicals sind und wie Wacholder eigentlich schmeckt. Anschließend gibt es eine kurze Einführung zum richtigen Verkosten, wonach mindestens sieben Gins pur probiert werden. Nach einer kurzen Pause steht die Vorstellung verschiedener Tonics auf dem Plan. Der Leiter des Gin Tastings in München erklärt genau, wo das Tonic seinen Ursprung hat und welche Sorten es gibt. Im Anschluss werden mindestens vier Tonics pur verkostet. Hiernach gibt es die Möglichkeit, Gins und Tonics miteinander zu mischen, so dass jeder Teilnehmer die Möglichkeit hat, neue Kombinationen auszuprobieren und seine ganz eigene Lieblingsmixtur zu finden. Begleitend wird vermittelt, welcher Gin sich überhaupt für die Zubereitung eines Gin Tonic eignet und welche Gin-Sorten zu welchen Tonic-Sorten am besten passen. Während der gesamten Gin Verkostung in München werden Wasser und Brot zum Neutralisieren sowie kleine Knabbereien gereicht.

Lage, Erreichbarkeit & Parkmöglichkeiten

Das Gin Tasting in München findet in einem Hotel in der Maxvorstadt statt. Es ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto gut erreichbar. Drei U-Bahn-Stationen (Maillingerstraße, Stiglmaierplatz, Theresienstraße), der Münchener Hauptbahnhof und ein Busbahnhof sind in der Nähe, ebenso wie die Autobahn und die Messe München. Kostenpflichtige Parkplätze sind im Umkreis vorhanden. Empfehlenswert ist es, den Pkw nur für die Anreise zu nutzen und für den Heimweg ein Taxi zu nehmen.

Gin Tasting München – Eckdaten

  • Dauer: 3 Stunden
  • Anzahl verkosteter Gins/Tonics: mindestens 8 Gins, mindestens 4 Tonics
  • Infomaterial: Tasting-Unterlagen (Grundbegriffe zum Verkosten)
  • Gruppengröße: ca. 20 Personen
  • Alter: ab 18 Jahre


Hier geht's zu unserem Gin Tasting

89,90
Gin Seminar
1 Person
(6)
Leistungen
Gin Seminar
  • Gin Seminar
  • Verkostung verschiedener Gin Sorten und Tonic Waters
  • Infos zu den einzelnen Getränken
  • Snacks
  • Gewürze und Früchte inklusive
  • Einführung in die Geschichte und Herstellung von Gin
  • Wasser und Brot zum Neutralisieren
Zum Produkt