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Autobiographie Jochen Schweizer

19,95
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'Warum Menschen fliegen können müssen'

Einblicke in das extreme Leben von Jochen Schweizer


Die Geschichte meines Lebens „Warum Menschen fliegen können müssen“ beweist, dass es sich lohnt, Risiken einzugehen und eigene Wege einzuschlagen.

„Wer etwas riskiert, kann verlieren. Wer nichts riskiert, verliert garantiert.“


 Kommen Sie mit und begleiten Sie mich auf eine Reise! In meiner Autobiographie erfahren Sie, wie ich als Junge meine Höhenangst überwand und damit die Weichen für ein Leben voller Spannung und Action, aber auch voller Emotionen wie Verzweiflung und Angst, Glück und Zuversicht stellte. In der Retrospektive wird mir klar, dass riskante Wüstendurchquerungen auf dem Motorrad, halsbrecherische Wildwasser-Manöver im Kajak und waghalsige Sprünge in die Tiefe für mich viel mehr waren, als die Suche nach dem absoluten Nervenkitzel und den neuesten Mutproben. Meine Versuche auszubrechen, waren vor allem Reisen zu mir selbst. Denn Ängste zu überwinden, zu Springen und zu Fallen steht im  übertragenen Sinn auch für die Fähigkeit loszulassen – zu fliegen eben.

Die Autobiographie umfasst über 300 Seiten und ist als Hardcover mit farbigem Bildteil im Eigenverlag erschienen. Sie ist ab sofort im Handel und natürlich bei uns erhältlich. Bis Sie Ihr Exemplar in den Händen halten, können Sie in einer exklusiven Leseprobe schon einmal einen Blick ins Buch werfen.

Die Autobiografie von Jochen Schweizer hat beim “Leserpreis – die besten Bücher 2010” in der Kategorie "Sachbuch/Ratgeber" die Silbermedaille gewonnen.



Sie wollen, dass Jochen Ihnen sein Buch persönlich vorliest? Kein Problem, denn seine Autobiografie ist auch als Hörbuch erhältlich.

Bei unserem Partner Thalia.de gibt es die Autobiografie sogar als Ebook.



Der Autor Jochen Schweizer

Jochen Schweizer

Jochen Schweizer wurde 1957 in Heidelberg geboren und war schon in seiner Jugend ein echter Wildfang. Mit dem Motorrad durchquerte er Afrika, im Kajak befuhr er die extremsten Flüsse Europas und agierte als Stuntman in diversen Actionfilmen. Für den Willy Bogner Film Fire, Ice and Dynamite stürzte er sich von einem Staudamm 220 Meter in die Tiefe.

Jochen Schweizer gründete 1985 seine eigene Actionmarketingagentur und gilt als der Wegbereiter des Bungeejumping in Deutschland. Bis heute sind weit über 500.000 Menschen bei Jochen Schweizer Bungee gesprungen. Nach einem tödlichen Unfall im Jahr 2003 geriet Jochen Schweizer in eine tiefe Krise. Nach Monaten der Verzweiflung fand Schweizer ins Leben zurück. Er begann seine Erfahrungen und Abenteuer auch anderen zu ermöglichen und Erlebnisse wie Fallschirmspringen, Hubschrauber fliegen, Husky-Touren, Fliegen im Windkanal, aber auch Dinner in the Dark, Fotoshooting oder eine Hot Stone Massage zu verkaufen.

Als "Motivational Speaker" vermittelt Jochen Schweizer die Grundlagen des Erfolges bei Firmenveranstaltungen und an Hochschulen.
 

Heute arbeiten rund 300 Mitarbeiter in seiner Unternehmensgruppe und vermitteln über 1000 Erlebnisse zum Verschenken oder selbst erleben. Jochen Schweizer lebt in München und hat zwei Söhne und drei Töchter.

Leseprobe: "Warum Menschen fliegen können müssen"

Eine Bundesstraße bei Heidelberg überquert die Autobahn. Eine normale Betonbrücke, rund zehn Meter breit, zwei Fahrstreifen, eine Spur für Radfahrer und eine für Fußgänger. Zu beiden Seiten ein Stahlgeländer, einen Meter hoch, am oberen Rand ein zehn Zentimeter breiter Handlauf. Und darauf stehend, ein Junge. Die Füße hintereinander gesetzt, mit Armen und Oberkörper balancierend. Rechts geht es einen Meter tief auf die Brücke. Links 15 Meter tief auf die Autobahn.

Es ist vier Uhr morgens. Auf der Bundesstraße fahren noch keine Autos, aber unten auf der Autobahn rauscht schon vierspurig der Urlaubsverkehr. Doch das scheint der Junge nicht zu registrieren. Er ist ganz darauf konzentriert, nicht das Gleichgewicht zu verlieren, nicht vom Geländer zu stürzen. Nicht nach rechts auf die Brücke, nicht nach links auf die Autobahn. In den Tod.

Das Balancieren auf dem Brückengeländer ist der Auftakt zu einem aufregenden und intensiven Leben. Zu einem Leben, in dem es immer um Mut und Gefahr, um Risiko, um Freiheit und Glück geht. Denn der Junge, der an diesem 12. Juni 1972 auf dem Geländer balanciert, ist Jochen Schweizer. 15 Jahre ist er an diesem Tag alt. „Ich dachte, dass meine Höhenangst verschwindet, wenn ich nur lange genug da oben stehe“, sagt er Stunden später den Polizisten, die ihn schließlich vom Geländer geholt haben.

Eine radikale Methode. Aber sie hat funktioniert.
 

Reflexion Kapitel 11

 

Mit dem Bungeesprung habe ich etwas ganz neues kultiviert. Eine ganz neue Erfahrung. Durch das Seil, das im Grunde eine Art Nabelschnur ist, die dich mit dem Leben verbindet, wird diese besondere Erfahrung überhaupt erst möglich. Bungee bedeutet, einen Moment lang aus der Zeit herauszutreten, aus der eigenen Vergangenheit auszubrechen und das komplette bisherige Leben in Frage zu stellen. Wer Bungee springt, konfrontiert sich bewusst mit einer menschlichen Urangst: der Angst, in die Tiefe zu stürzen. Viele Menschen träumen davon. Diese archaische Angst sitzt tief in uns.

 

Ein Bungeesprung ist deshalb ein so ungeheuer aufwühlendes, intensives Erlebnis, weil das Gehirn die potentiell bedrohliche Situation natürlich erkennt. Es signalisiert dem Körper absolute Lebensgefahr und schüttet Adrenalin aus. Selbst wenn du eigentlich weißt: „Ich bin durch ein Seil gesichert, der TÜV hat die gesamte Konstruktion geprüft, viele Tausend Menschen sind vor mir gesprungen...“ Wir können diesen Automatismus der Angst, der ja eine evolutionäre Notwendigkeit darstellt, nicht ausschalten. Das Unterbewusstsein rechnet damit, dass das Seil reißt, ganz egal, was dein Kopf dir sagt. Aus diesem Spannungsfeld resultiert der ganz besondere Reiz des Bungeesprungs. Was daraus folgt, ist etwas, was man als „Angstlust“ bezeichnen könnte.

 

Eigentlich sollte man meinen, dass Angst und Lust zwei Gefühle sind, die einander ausschließen. Aber in diesem einen Augenblick, in diesem unglaublich intensiven Moment, in dem du da oben stehst, um dich fallen zu lassen – in diesem Moment berühren sich Angst und Lust! Eine neue Erfahrung entsteht. Wenn man es von außen betrachtet, stellt man fest: Das Spiel mit der Angst verschafft mir Lust. Wieder so ein merkwürdiges Zusammenfallen von Gegensätzen. Aber mehr noch: Diese Gleichzeitigkeit von zwei eigentlich vollkommen gegensätzlichen Gefühlen ist genauso paradox wie ein Mensch, der den freien Fall in Bodennähe erlebt, obwohl er dafür von der Natur ganz sicher nicht geschaffen wurde. Aber gerade deswegen, gerade weil der Springer in diesem einen Moment des Sprunges die für ihn vorherbestimmte Daseinsebene durchbricht, wächst er über sich hinaus. Er erlebt sich selbst in einem Zustand, der ihm fremd ist: Er kann fliegen!

 

Was jetzt noch hinzukommt, ist das Gefühl von Glück. Dieser Wechsel von schnellem Fallen und dann Schweben. Diesen Zustand der Schwerelosigkeit erreicht man am oberen Umkehrpunkt des Rebounds: Du springst in die Tiefe, fällst zunächst frei. Dann beginnt das sich straffende Seil deinen Körper, der in Richtung Erde unterwegs ist, abzubremsen, bis er zum Stillstand kommt. Das extrem gedehnte Bungeeseil kontrahiert sich und schleudert dich zurück in den Himmel. Und dann, wenn die Kontraktionsenergie nachlässt und die Erdanziehungskraft wieder die Oberhand gewinnt – dann kommt er, der magische Moment der Schwerelosigkeit. Manchmal kannst du dich über eine Kippstoßbewegung aufrichten, während das Seil sich zusammenzieht. Dann stehst du aufrecht mit weit ausgebreiteten Armen zwischen Himmel und Erde.

 

Für einen kurzen Moment schwebst du jenseits der natürlichen Ordnung. Ein Moment, für den der Mensch eigentlich gar nicht gedacht ist und der gerade deshalb etwas Magisches hat. Diese schnelle Folge von körperlichen Extremreaktionen und verschiedenen Gefühlen: Angst, Überwindung der Angst, Lust und Glück – das ist die Dramaturgie des Bungeespringens. Ein Drama, das sich in ganz wenigen Momenten abspielt. Jeder Mensch erlebt es ein bisschen anders. Es wird aber immer so spannend und ergreifend sein, dass kein Hollywoodregisseur es jemals schaffen wird, Menschen ähnlich tief und ganzheitlich zu berühren.

 

Zur Anfangszeit der Bungeebewegung habe ich für eine kleine Broschüre ein paar Zeilen geschrieben, die ich erst kürzlich wieder entdeckte.

 

Für manche ist es die Grenze, für andere just some fun. Whatever, für mich ist’s ein Stückchen Freiheit, Ver-rückt-sein, Momente zwischen Himmel und Erde, Anspannung und Hingabe, Momente, die nur Sekunden dauern und doch für immer sind. 

 

 Kapitel 12: Der Sprung aus dem Ballon

 

Januar 1991. 3500 Meter über Sankt Moritz. Ich stehe auf dem Korbrand eines Heißluftballons. Die Temperatur beträgt minus 25 Grad. In ein paar Sekunden werde ich mich fallen lassen. Genau nach der Anweisung des Regisseurs Willy Bogner. Der sitzt im Hubschrauber, der unseren Ballon umkreist. White Magic heißt der Film, den wir drehen. Geplant ist ein Bungeesprung. 400 Meter tief. Dann wieder hoch. Und dann, genau am oberen Scheitelpunkt, ausklinken, frei fallen. Kurz vor der Erde den Fallschirm ziehen. So sieht es das Drehbuch vor. Heute wollen wir probieren, ob das alles auch so klappt, in einer Woche wollen wir dann drehen. Wenn jetzt alles gut geht.

 

Tagelang habe ich den Sprung geplant und vorbereitet: Das Seil habe ich außen an den Korb gewickelt und mit zwei Expressschlingen gesichert. Es wiegt rund 150 Kilogramm. Fiele es als Knäuel gleichzeitig mit mir in die Tiefe, wie bei einem normalen Bungeesprung, würde es schneller fallen als ich und könnte mich erschlagen. Durch die Fixierung außen kann mein Sicherungsmann Kurt, der am Boden des Ballonkorbes kauert, die beiden Schlingenserien nacheinander freigeben und mir so einen Vorsprung lassen. Auch ist das Seil nicht wie üblich an den Fußgelenken befestigt, sondern an meiner Hüfte, damit ich mich am oberen Umkehrpunkt des Rebounds – wenn ich dann schwerelos bin – besser ausklinken kann. Für den anschließenden Freifall habe ich einen Ditter im Ohr; das ist ein kleiner Höhenmesser der piept, wenn die von mir zuvor eingestellte Resthöhe von 300 Meter zum Boden erreicht ist. Ich werde mit rund 200 km/h der Erde entgegenfallen, etwa 50 Meter pro Sekunde. Wenn sich der Ditter meldet, habe ich noch sechs Sekunden.

 

Mein Fallschirm ist „hart“ gepackt; er öffnet sehr schnell, so dass ich ihn möglichst spät ziehen kann. Allerdings verzögert er mich dann mit sieben G – das geht ziemlich in die Knochen. Es ist ein kleiner Flächenfallschirm, der nach der Öffnung aufgrund seines Flügelprofils mit 80 km/h vorwärts fliegt und radikale Manöver zulässt. Ich kann also nicht sanft landen, sondern muss durch Flaren, also durch tiefes Ziehen der hinteren Steuerleinen, kurz vor der Landung meine Vorwärtsbewegung in Auftrieb umsetzen. Dann entsteht aus dem radikalen Vorwärtstrieb vorübergehend eine Gleitphase ganz dicht über dem Boden, in der ich nicht mehr sinke, sondern langsam Fahrt abbaue, sodass ich den Restspeed bei Windstille erlaufen kann.

 

„Und Action!“ Aber das ist für diesen Sprung das falsche Wort. Denn aus dem Ballon heraus falle ich in die absolute Stille. Im Gegensatz zum Sprung aus dem Heli springt man aus einem Ballon in eine vollkommene Windstille. Der Ballon fährt ja mit dem Wind und spürt deswegen keinen Fahrtwind – ganz egal wie schnell es in Bezug zur Erdoberfläche dahingeht. Unter dem Heli ist es infernalisch laut. Erstens wegen der Turbine, zweitens aber wegen der Rotorblätter, die die Luft zerhacken, und das macht einen Höllenlärm. Aus dem Flugzeug springt man raus und hat sofort die volle Anströmung und die totale Kontrolle. Das Flugzeug ist 180 km/h schnell, und du bringst deinen Körper sofort in Position. Das ist Standard, das hast du tausendmal gemacht, das ist wie Nachhausekommen.Bei einem Sprung aus einem Balloon ist alles anders.

 

Ganz sanft, mit dem Rücken zum Abgrund, lasse ich mich in die Tiefe fallen. Fast ist es, als spränge ich in ein Vakuum. Kein Wind, kein Geräusch. Unter mir die verschneite, gleißend weiße Winterlandschaft. Dann, nach sechs, sieben Sekunden, die mir wie eine Ewigkeit vorkommen, spüre ich langsam die Luft, den Widerstand, der sich mir entgegenstellt, die Anströmung. Nach weiteren fünf Sekunden, habe ich die volle Freifallgeschwindigkeit erreicht. Jetzt hebt der Luftwiderstand die Erdanziehungskraft auf. Der Ballon, vorher riesengroß über mir, wird rasend schnell kleiner. Dann merke ich, wie sich das Seil spannt, sich dehnt, meinen Fall sanft abbremst. Schließlich Stillstand.

 

Keine Bewegung, kein Fall, kein Geräusch. Das Seil kontrahiert sich, gibt die Energie an mich zurück und schleudert mich wieder in den Himmel , aus dem ich gerade gefallen bin. Ich nehme Fahrt auf, beschleunige, dann fliege ich, mit dem Blick nach oben, dem Ballon entgegen. Der wird ebenso schnell wieder groß, wie er Sekunden vorher kleiner geworden ist. Ich sehe in die Gesichter der Menschen in dem Korb, sie schauen mich an und ich sie. Über mir das Seil, wie eine Nabelschnur, die mich mit Ihnen verbindet und die sich in dem endlos blauen Himmel zwischen mir und dem Ballon zu skurrilen Formen kringelt. Meine Verbindung zur Welt. Noch. Ich steige langsamer, dann wieder Stillstand. Schwerelosigkeit. Ich greife an meine Hüfte und trenne ab. Vollkommene Ruhe. In mir und um mich herum. Da ist kein Atmen. Nur Stille.

 

Ich möchte, dass dieser Zustand nicht vorbeigeht, dass er für immer dauert. Er dauert nur eine Sekunde, aber in meinem Kopf, in meiner Wahrnehmung währt er eine Ewigkeit. Ich liege im unendlichen Blau auf dem Rücken, noch immer schwerelos. Die Gesichter aus dem Korb schauen zu mir herunter. Aber ich gehöre nicht mehr zu ihnen. Ich bin außen vor, es gibt keine Verbindung mehr. Kein Seil.

 

Dann beginne ich zu fallen. Erst langsam, dann immer schneller. Schließlich wieder mit voller Freifallgeschwindigkeit, das Tosen des Windes in meinen Ohren. Nur fallen. Immer weiter und trotzdem nicht der Erde, nicht der Landung entgegen. Ich will, dass dieser Moment niemals aufhört, dieser Moment, in dem ich mit allem eins bin. Dieser Moment, der vollkommener nicht sein könnte. Aber meine Lebenszeit läuft ab – mit 50 Metern pro Sekunde falle ich der Erde entgegen.

 

Mit lautem Piepen holt mich der Ditter in die Wirklichkeit zurück. 300 Meter. Sofort sind meine Reflexe da; tausendmal geübt, ziehe ich mechanisch meinen Hilfsschirm und werfe ihn in den Wind. Der Hilfsschirm reißt den Hauptcontainer aus dem Rigg und die Hauptkappe entfaltet sich mit einem lauten Knall. Es gibt einen brutalen Ruck, dann hat der Schirm mich abgebremst – und ich segle mit 80 Stundenkilometern in steilem Winkel zur Erde. Ich drehe einen harten Hookturn, beschleunige, ziehe die hinteren Leinen maximal durch und zische wie ein Geschoss über den zugefrorenen See, ziehe eine lange Linie mit der linken Fußspitze durch den Schnee und dosiere vorsichtig den Druck der Steuerleinen, bis der Schirm wie ein landendes Flugzeug den Anstellwinkel verändert, sich aufstellt, bremst, ich sanft aufsetze und mit ein paar Schritten auslaufe.

 

Ich stehe da unten auf dem Eis des Sees und spüre das Flashback des Falls in meinem Körper. Ich rolle meinen Schirm in den Schnee und lege mich darauf, mit dem Blick in den Himmel.

 

Genau das ist mein Leben. Genau so.

 

Natürlich haben alle diese Sprünge mich weitergebracht, haben die Grenzen noch weiter nach außen verschoben, haben dazu geführt, dass ich noch höher, noch weiter, noch extremer springen wollte. Und immer wieder hat das Universum mir diese magischen Momente beschert.

 

Nach dem Abtrennen am oberen Umkehrpunkt des Rebounds bei einem kombinierten Bungee- und Fallschirmsprung aus einem fahrenden Ballon bin ich völlig allein in dem blauen Himmel, schwerelos.

 

In dieser einen Sekunde, bevor du zu fallen beginnst, hast du eine Präsenz, eine Wahrnehmung, eine Klarheit, das ist unglaublich. Du bist Bestandteil dieses vollendeten Momentes. Du denkst an nichts, weißt nicht mal mehr deinen Namen, du bist einfach nur Teil des Ganzen, des Himmels, des Universums. Und dann beginnst du zu fallen. Du willst, dass es nicht aufhört. Ich würde diesen Moment nicht als glücklich beschreiben, sondern als vollständig. Glück ist zum Beispiel: Ich liege in meinem Boot in Norwegen, habe draußen geschlafen. Es ist ein wunderbarer Morgen. Es ist still, das Meer ist total glatt und diese Ruhe überträgt sich auf meinen Körper und meine Seele. Und dann, in diesem ohnehin schon friedvollen, tiefen Augenblick höre ich, wie ein Kind singt. Dann kommt mein Sohn Max, damals fünf Jahre alt, lange blonde Haare, die Felsen runtergekraxelt. In der Hand eine Thermoskanne und eine Tasse. Ich sitze auf meinem Boot und schaue zu, wie mein Sohn, von meiner Schwester geschickt, mir entgegenkommt, um mir Morgenkaffee zu bringen. Und ich denke: was für eine Gnade. Nach einem so abenteuerlichen Leben mit so vielen Gefahren, mit vielen Schmerzen, körperlich und seelisch, mit Aktionen, die mich oft an den Rand des Todes brachten. Und jetzt kommt in dieser wundervollen Landschaft, an diesem stillen Morgen mein Sohn und bringt mir Kaffee. Das ist Glück. Aber der Augenblick da oben, unter dem Ballon, das ist was anderes. Da wirst du eins mit dem Universum, bist Bestandteil von allem. Es währt aber nur diesen einen Augenblick.

 

Du willst nicht, dass er aufhört. Also fällst du und fällst und fällst. Aber gleichzeitig fällst du viel zu lange. Denn wenn du fällst, läuft ja deine Lebenszeit ab – mit 50 Metern pro Sekunde. Bei diesem Sprung war die Öffnungshöhe 300 Meter über Grund. Das ist sehr tief, denn der Auslöseweg, also die Zeit, bis der Schirm sich richtig entfaltet hat und deinen Fall abbremst, kostet 200 Meter. Ich liege auf dem Rücken im Himmel und falle. Es ist ein wahnsinniges Gefühl. Ich will nicht, dass es aufhört. Wenn ich so sterbe – auch gut. Denn ich habe das ganz starke Gefühl, angekommen zu sein. Mehr geht einfach nicht im Leben. To be part of everything. Und mitten hinein in dieses Gefühl, in diese Vollkommenheit, in diese Einheit des Universums und mir, geht plötzlich der Ditter los. Dieses Piepen ist furchtbar. Es bereitet mir Schmerzen. Aber natürlich funktionieren meine Reflexe und ich handle instinktiv. Nach Tausenden von Sprüngen läuft das automatisch ab: Ditter piept, du rollst dich auf den Bauch und holst die Wäsche raus. Der Ditter hat mich geweckt, aus meinem Traum, aus meiner Trance – und die nachfolgenden Bewegungen laufen automatisch ab. Das ist ungefähr so: Du schläfst, nachts, plötzlich rumpelts und du weißt: Dein Kind ist aus dem Bett gefallen. Bevor dein Kind schreit, bist du schon hellwach, bist raus aus dem Bett und rennst ins Kinderzimmer. Alles ist sofort klar, du brauchst keine Zeit zum Wachwerden.

 

Es war spektakulär. Aber eben ein inneres Spektakel, etwas, was mich total aufgewühlt hat. Und: Es war nur bei diesem Trainingssprung so. Ich bin nicht ein zweites Mal in diese innige Situation gekommen, es ging nur ein einziges Mal. This very moment. Nie wieder, unwiederholbar.

 

Viel zu früh reißt mich der Heli aus meinen Gedanken und der Stille.

 

Willy ist begeistert, das sind die Bilder, die er sich vorstellt. Genau so wollen wir es nächste Woche machen. Aber seine Worte rauschen an mir vorbei, ich bin noch immer da oben, noch nicht wieder angekommen auf dieser Seite.

 

Eine Woche später ist alles genau so. Und doch ganz anders. Jetzt laufen die Kameras. Ich konzentriere mich auf meinen Job, habe keine Augen für die verschneite Landschaft unter und den blauen Himmel über mir, kein Ohr für die Stille.

 

„Und Action!“ Ich lasse mich fallen. Nehme Geschwindigkeit auf. Und merke, dass irgendwas anders ist als beim Probesprung. Das Seil läuft nicht geschmeidig, es ruckelt an der Hüfte. Unterer Totpunkt viel zu früh. In dem Moment trifft mich das peitschende Seil im Gesicht, zertrümmert mir die Nase. Ein höllischer Schmerz durchzuckt mich; innerhalb von Sekunden schießt mir Blut in meine Brille. Ich kann nichts mehr sehen. Für ein paar Sekunden verliere ich die Besinnung, dann bin ich wieder wach. Die Nase tut höllisch weh, der Schädel dröhnt. Ich schieße nach oben. Kurz überlege ich, ob ich mich noch wie geplant ausklinken soll, aber sofort erkenne ich, dass ich gar keine andere Wahl habe. Natürlich muss ich abtrennen. Denn sonst werde ich stundenlang unter dem fahrenden Ballon über den Alpen hängen. Bei minus 25 Grad. Selbst wenn ich das überlebe: Wo soll der Ballon landen mitten in den Bergen – mit mir am Seil hängend, verletzt?

 

Als ich am oberen Umkehrpunkt des Rebounds in den Moment der Schwerelosigkeit eintrete, habe ich den Schock überwunden und die Schmerzen im Griff. Wichtig ist nur das Bild für die Kameras. Ich klinke mich aus und falle. Blind. Mir die Brille auszuwischen ist unmöglich, während ich mit 200 km/h der Erde entgegenfalle. Glücklicherweise bläst mir der rasende Wind ein bisschen das Blut aus dem Gesicht und ich kann, zumindest verschwommen, den Höhenmesser an meinem Handgelenk sehen, den ich dicht vor meine Augen halte, während ich falle. Mit der anderen Hand umklammere ich den Griff des Hilfsschirms, ich darf jetzt keinen Fehler machen.

 

400 Meter, vorher darf ich den Fallschirm nicht ziehen, da ich dann noch im Kamerabild bin. Viel später kann ich nicht mehr ziehen. Sonst werde ich tot sein.

 

Ich halte mein Handgelenk mit dem Höhenmesser ganz dicht vor mein Gesicht. Mit verschwommenem Blick sehe ich deutlich wie nie, dass mit der Anzeige des Höhenmeters auch meine Lebenszeit angezeigt wird. Und abläuft. Roter Bereich: 800 Meter über Grund. Bei einem normalen Sprung zieht man jetzt spätestens den Schirm; es sind nur noch 16 Sekunden bis zum Aufprall. Ich muss noch weitere 500 Meter warten. Noch zehn Sekunden. Dann bin ich hinter einer Bergkante und aus dem Blickfeld der Kameras.

 

Wieder passiert, was ich schon seit meiner ersten Eskimorolle auf der Ötztaler Ache kenne: Je gefährlicher die Situation, desto ruhiger werde ich. Ich denke an nichts. Und ich weiß, ohne jeden Zweifel weiß ich, dass ich es schaffen werde. Noch zwei Sekunden. Noch eine. Jetzt. 300 Meter. Der Ditter piept. Meine Bewegungen laufen ganz automatisch ab: drehen, Fallschirm raus, den immensen Ruck erwarten und darauf reagieren. Dann der Landeanflug. Plötzlich ist der Boden da. Viel zu früh. Wie ein Geschoss zische ich über das Schneefeld in einem vergeblichen Versuch den Schirm noch zu flaren. Mit einem gewaltigen Rumms schlage ich in spitzem Winkel in den tiefen Schnee, überschlage mich mehrfach, wickle mich dabei in meine Leinen und spritze Blut um mich herum, das nun wieder aus meiner Nase schießt. Um mich herum sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld, als ich mich schließlich aufrapple und etwas benommen die Lage sondiere. Um mich herum stehen – fassungslos – mit großen Augen ein paar Pelzmäntel, ein kleiner Köter wagt es, mich anzuknurren. „Huu“, mache ich und das Fellknäuel fängt wild an zu kläffen.

 

Später habe ich mir vorgestellt, wie das Szenario aus Sicht der Spaziergänger ausgesehen haben mag, die an diesem Tag unterwegs waren. Der St. Moritzersee war Anfang der 90er im Winter die Promenade der Schönen und Reichen. Auf dem See, im Schnee waren richtige Wanderwege freigeräumt, damit feine Damen dort spazieren gehen und Pelz und Pekinesen ausführen konnten. Am abgesperrten Rand des Sees wollte ich eigentlich landen. Aus der Vorwärtsbewegung, sanft und elegant. Vor erlesenem Publikum.

 

An diesem Tag ergab sich auf dem St. Moritzersee folgendes Bild: Die Eisfläche, bevölkert mit den Schönen und Reichen. Edle Damen. Oben fährt ein Ballon, drum herum kreist ein Hubschrauber. Natürlich schauen alle immer wieder hoch. Dann ein Schrei des Entsetzens: Jemand ist aus dem Ballon gefallen. Alle schauen nach oben. Schließlich das Aufatmen: Der hängt an einem Seil. Sekunden später erneute Schreie: Das Seil ist abgerissen. Und der Mensch fällt und fällt. Und fällt. Gleich wird er hier aufs Eis krachen. Alle starren nach oben, halten sich vor Entsetzen die Hand vor den Mund. Gleich muss er einschlagen.

 

Da, im allerletzten Moment, geht mit einem lauten Knall ein Fallschirm auf. Der Mann wird zwar etwas langsamer, saust aber immer noch ziemlich schnell runter. Er rast halb fallend, halb vorwärts fliegend auf die Menschen zu, zischt in zehn Meter Höhe über sie hinweg und schlägt im Tiefschnee ein. Er überschlägt sich mehrere Male, und bei jeder Drehung spritzt Blut aus seinem Gesicht in den blütenweißen Schnee. Starres Entsetzen in der Menge. Der Mann rappelt sich auf, schüttelt sich und spritzt dabei noch ein bisschen Blut in den Schnee. Dann rafft er seinen Fallschirm zusammen.

 

Jetzt kommt urplötzlich ein Hubschrauber angeknattert, die Rotorblätter wirbeln Tonnen von Schnee auf, alle halten ihre Pelzmützen fest. Die Tür fliegt auf, der Mann klettert rein. Schon hebt der Hubschrauber wieder ab, steigt schnell auf und fliegt davon.

 

Auch heute denke ich noch oft an diesen ersten Sprung aus dem Ballon. Im Moment der Schwerelosigkeit am oberen Umkehrpunkt des Rebounds war mir klar, dass hier etwas ganz Besonderes mit mir passierte. Ich hatte auch vorher schon oft mein Leben aufs Spiel gesetzt, war – physisch und psychisch – in extremen Situationen und Gefühlszuständen gewesen. Ich hatte Verletzungen – Brüche und Narben – davongetragen. Innere und äußere. Aber erst in diesem einen Moment setzten sich die einzelnen Teile meines bisherigen Lebenspuzzles zu einem neuen, größeren Ganzen zusammen.

 

In diesem einen Moment habe ich – symbolisch durch das Ausklinken des Bungeeseils, physisch durch den eigentlich unlogischen Schwebezustand zwischen Himmel und Erde und psychisch durch ein Gefühl von absoluter Einheit mit dem Universum – alle Verbindungen zu allen früheren Formen meiner Existenz für immer durchtrennt. Ein bloßer Adrenalinkick war es nicht. Den hatte ich schon oft erlebt und genossen. Ich hatte auch nicht das Gefühl, eine Initiation erlebt zu haben. Ich fühlte mich längst initiiert durch unzählige vorangegangene bestandene Herausforderungen.

 

Nein. Dieser Moment war eher eine Erweckung meines Bewusstseins. Er führte mich in eine neue, bis dahin nicht gekannte Dimension der Wahrnehmung.

 

Ich habe mich später immer wieder mit diesem Erlebnis beschäftigt und heute weiß ich, dass es zu einer tieferen Einsicht geführt hat. Bei fast allen Völkern auf der Erde gibt es Menschen, die sich selbst nichtalltägliche Dinge abverlangt haben. Sie dringen in Bereiche der Existenz vor, die den meisten anderen Menschen verschlossen bleiben, und machen Erfahrungen, die sie für Momente völlig nach innen kehren. In diesem Zustand erhalten sie Erkenntnisse, die sie dann später nach außen wirken lassen können.

 

Ich werde oft gefragt, ob ich anderen nach all meinen Extremerfahrungen etwas über den Sinn des Lebens berichten könne. Ich glaube, dass ich das nicht kann. Jedenfalls nicht in der Art, dass ich die Antwort geben könnte, auf die das Denken aus ist. Nach einer solchen Antwort habe ich gar nicht gesucht. Jedenfalls nicht bewusst. Wonach ich allerdings gesucht habe, sind verschiedene Formen der Erfahrung des Lebendigseins. Erfahrungen, die auf einer ganz körperlichen Ebene stattgefunden haben.

 

Wenn ich dieses Buch schreibe, dann auch deswegen, weil ich glaube, dass diese Erfahrungen etwas Erstrebenswertes sind. Weil sie über den Alltag, das Essen, Wohnen, die Versorgung der Nachkommen und Wohlstand hinausgehen. Die meisten Menschen sind so sehr damit beschäftigt, alles Mögliche zu machen, um diese äußeren Werte zu erreichen, dass sie darüber leicht vergessen, die Lebendigkeit in sich selbst zur Schwingung zu bringen.

 

Es geht darum, einen Zugang zu öffnen zur Lust am Leben, zur Lust am Lebendigsein. Jeder Mensch hat das Recht – vielleicht sogar die Pflicht –, diese Dimension seiner Existenz zu erkunden. Das Geschenk des Lebens ganz zu öffnen.

 

Stimmen zum Buch:


 

Ich habe selten ein so kurzweiliges Buch gelesen! Ein Buch, das die Lebensgeschichte eines Mannes brutal ehrlich und ungeschminkt darstellt und den Leser eintauchen lässt in die Welt eines Nonkonformisten. Es sind sicher auch der Schreibstil, die Beschreibungen in den kurzen, prägnanten Sätzen und die klare Sprache, die Spannung beim Lesen hochhalten.
Die Botschaft kommt an: Jeder kann fliegen! Jeder kann (fast) alles, wenn er den unbedingten Willen hat. Das heißt aber auch, dass das man bereit sein muss, die damit verbundenen Risiken einzugehen. 
Es ist ein Plädoyer gegen die Trägheit der Vollkaskomentalität, die uns täglich neu erlahmen lässt. Und das Buch lässt ahnen, wie viel bei einer solchen Grundhaltung auf den „Habenseite“ entsteht.
Das Buch ist authentisch und gerade deshalb überzeugend. Es ist eine Pflichtlektüre für alle, die den einen oder anderen Flugversuch schon mal unternommen haben.

 
Freundliche Grüße aus Düsseldorf
 
Ernst Weil
 

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Durch einen Artikel im Münchner Merkur neugierig geworden habe ich mir die Biographie von Jochen Schweizer gekauft. Natürlich war mir der Name Jochen Schweizer schon vorher ein Begriff, mir war aber nicht klar, dass sich hinter diesem Namen nicht nur ein Unternehmen, sondern auch eine reale Person verbirgt.

Das Buch ist eine unterhaltsame und interessante Folge von vielen Episoden in einem turbulenten Leben. Einmal angefangen habe ich es quasi in einem Rutsch durchgelesen. Es liest sich sehr angenehm und wirkt auf mich absolut authentisch. Besonders gefallen hat mir, wohl bei ich da einige Parallelen zu mir selbst gefunden habe, dass das Leben von Schweizer alles andere als geradlinig verlaufen ist. Auch wenn es sich hier sicher nicht um eine Vorzeigekarriere im klassischen Sinne handelt, denn wer möchte sein Leben schon damit verbringen sich dauernd irgendwo runter zu stürzen oder sonstwie in Gefahr zu bringen, so hat das Credo des Autors „immer einmal mehr aufzustehen als hinzufallen“ durchaus Vorbildfunktion.

Ein empfehlenswertes Buch für jeden, der sich für außergewöhnliche Menschen interessiert.

 

Niklas H.

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Lieber Jochen,
ein sehr inspirierendes Buch bzw. Lebensgeschichte. Es liest sich einfach toll. Ich habe es einem Freund geschenkt, fand es dann aber so fesselnd, dass ich mir selbst noch eins gekauft habe.
Die Kajakgeschichten und das Fliegen sind natürlich eine tolle Sache, als Kletterin kann ich die Intensität der Erlebnisse sehr nachvollziehen. Aber wirklich inspirierend finde ich, wie du in den entscheidenden Momenten deinen Weg gegangen bist, entgegen den gesellschaftlich verbreiteten Normen und Erwartungen. 
Danke!
Viele Grüße



Stefanie B.

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"Warum Menschen fliegen können müssen" - ein interessanter Buchtitel, der mich neugierig machte. Das Buch ist unterhaltsam, mit einfachen Worten geschrieben und  hat mir stets einen authentischen und ehrlichen Eindruck vermittelt. Der Abenteurer Jochen Schweizer gestaltet das Buch mitreisend und an manchen Stellen nachdenklich zugleich. Auch wenn sicherlich nicht in jedem von uns ein Jochen Schweizer steckt, so bietet das Buch jedem die Möglichkeit über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken und sein eigenes Leben für einen Moment zu prüfen. Persönlich habe ich das Buch mit Begeisterung gelesen und empfehle es all denjenigen, die etwas aus Ihrem Leben machen wollen (beruflich/privat) und bereit sind dafür Risiken einzugehen.

 

S. Handke

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Eine ehrliche und interessante Biographie!

 
Ich wusste wie so Viele, dass hinter dem Abenteuer Bungee-Jumping der Name Jochen Schweizer steht und so war ich natürlich sehr neugierig auf eine abenteuerliche Biographie.
Ich habe dieses Buch in nur drei Tagen gelesen und habe vieles über den Menschen Jochen Schweizer erfahren.
Besonders interessant war der Wechsel von seinen wie erwartet abenteuerlichen und manchmal auch lebensgefährlichen Erlebnissen zu den nachdenklichen und menschlichen Erfahrungen, die er dem Leser auf so natürliche und ehrliche Weise vermittelt.
Obwohl er durch seine ungewöhnlichen Jobs kein typisches Familienleben führen konnte, fand ich es toll, dass er die wenige freie Zeit intensiv mit seinen Kindern verbrachte und immer für Sie da war.
Beeindruckend war auch, dass er nach Rückschlägen nie aufgegeben hat, weiter an seinen Ideen zu glauben und diese zu verwirklichen.
Wer ein Buch über ein ehrliches und abwechslungsreiches Leben lesen möchten, dem kann ich das Buch nur empfehlen.

 

anonym

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Ein Buch voller Leidenschaft: Mut, Freiheitsdrang, Abenteuerlust, Krisen, Neuanfänge. Wenn einer keine Angst davor hat, seine Grenzen immer ein wenig mehr hinauszuschieben, ist es Jochen. Gratulation!"


 

 

Willi Bogner

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Das Abenteuer eines einzigartigen und sehr mutigen Lebens beschreibt dieses offene und persönliche Buch fesselnder als viele Romane."
 

Dr. Florian Langenscheidt

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Servus!
Habe das Buch tatsächlich gelesen. War Jochen doch Held meiner Jugend als Paddler ;-) Wirklich gut geschrieben, offen und ehrlich. Und mit einem Spannungsbogen, den das Leben schrieb. Wir werden das Buch selbstverständlich auch im KANU Magazin vorstellen.
Frohe Weihnachten,
Michael Neumann

 

 Michael Neumann

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Sehr geehrter Herr Schweizer!
Ich habe ihr Buch verschlungen, auch wenn ich nicht landläufig als Leseratte zu bezeichnen bin. Was mich an ihrem Buch so gefesselt hat, sind Parallelen in ihrem und meinem Leben, auch wenn ich (43) meine Erfahrungen später gemacht. Ich fühle mich ähnlich getrieben nach Grenzerfahrungen, um mich wieder zu erden und mich wieder zu finden und wieder den Trott des Alltags zu meistern. Auch wenn meine Erlebnisse nicht lesenswert für ein Buch wären.
Meine Grundeinstellung im Leben habe ich bei einer Rallye-Veranstaltung in Marokko geändert. Ich habe mich bei der Veranstaltung angemeldet, um Abenteuer kennen zu lernen und eine Leere in mir zu füllen.
Bei der Veranstaltung kam ich an den Rand völliger Erschöpfung und wurde zu einer Pause gezwungen, dabei lernte ich Einheimische und deren Kinder kennen, was mir bis heute Ehrfurcht und Demut einflößt. Die aber bis heute wohl nicht wissen, was sie in mir ausgelöst haben. 
Noch heute, 10 Jahre danach, treibt es mir die Tränen in die Augen beim Gedanken an den Moment.
Die Veranstaltung habe ich für mich erfolgreich gemeistert und unmittelbar danach mein Leben radikal geändert und somit zu einer viel besseren Zufriedenheit geführt, die bis heute anhält.
Bis heute plane ich Events in meinem Leben, die mir die Sucht, nicht nach Adrenalin, sondern nach dem Leben geben.
Ihr Buch hat vieles für mich in Worte gefasst, was ich nur schwer bisher anderen begreiflich machen kann, was mich antreibt. Ich werde oft als Spinner oder Extremist belächelt. Nur Wenige fühlen oder verstehen, was einen treibt.                       
Vielen Dank.


Mario W.

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Einen wunderschönen, schneereichen und sehr guten Tag, Herr Schweizer!
Als Chefredakteur der Deutschland-Ausgabe eines internationalen Lifestyle-Männermagazins war es mir heute ein Genuss, der einer Offenbarung gleich kam, mich mit Ihrem Buch "Warum Menschen fliegen können müssen" intensiv zu befassen und textreich auf zwei Seiten vorzustellen, abgedruckt in der kommenden Monat erscheinenden ersten 2011er-Ausgabe. [...]

 

Michael Gartner


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dieses buch ist einfach nur zu empfehlen – eine biographie, die eigentlich eher ein abenteuer-roman, thriller und liebesroman in einem ist. zunächst scheint es fast etwas surreal, was jochen schweizer alles erlebt – man fragt sich: stimmt das jetzt wirklich? das kann doch nicht sein… doch im laufe des zeit spürt man die authentizität. ein überraschend ehrliches buch, dem es weder an tiefgang noch an spaß und unterhaltung fehlt. man kann nur den hut ziehen vor herrn schweizer. herr schweizer hat 3 leben gelebt! und das ist ja auch noch nicht vorbei. man darf gespannt sein auf teil 2 – herr schweizer ist ja erst knapp über 50… bald steht weihnachten vor der tür. zusammen mit einem erlebnisgeschenk ist das buch das ideale geschenk für kalte wintertage am kamin…



 F. Paulus

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Das Buch ist wirklich ein Geschenk des Himmels – das Abenteuer Afrika ist bei mir das Abenteuer 50 Jahre leben mit einer schweren Tumorerkrankung – Jochen Schweizer legt seine Erlebnisse derart authentisch dar – ich kann mich so hineinfühlen – dass ich den Wind auf seinem Motorrad spüre – als ob wir zu zweit unterwegs wären –
Nochmals vielen Dank und Liebe Grüße!
Hansjörg Madlener

Hansjoerg M.

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Vielen Dank für Ihr Buch, ich habe es verschlungen, bis vor einer halben Stunde. Ihre Lebensgeschichte ist sehr interessant zu lesen, offen und ehrlich, übersichtlich geschrieben. Gerade habe ich Ihr Buch zu Ende gelesen. Jeden Ort auf Ihrer Afrikareise, auf der Reise nach Vanuatu habe ich auf einer Weltkarte bei mir im Zimmer verfolgt. Ich fühle mich Ihren Erlebnissen, Ihrer Einstellung zum Leben verbunden [...]

Tim B.
               
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Woher hat Jochen Schweizer immer diese unglaublichen Ideen für seine Erlebnis-Geschenke? Wer steckt hinter dem Namen dieser Firma? Warum assoziiert man immer wieder den Namen Jochen Schweizer mit Adrenalin? Antworten auf diese und viele weitere Fragen, kann man in diesem spannenden Buch erfahren, reich an Geschichten aus dem ereignisreichem Leben des Unternehmers und Abenteurer. Jochen Schweizer scheint ein Mann zu sein, der vor nichts Angst hat, außer vor der Langeweile…

 

L. Langenbrink

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Hallo Herr Schweizer,
ein für mich sehr berührendes Buch haben Sie da geschrieben.
Es ist das erste Buch in meinem Leben, das ich gleich das zweite Mal lesen musste.
Stellenweise hatte auch ich Tränen in den Augen und habe mich in bestimmten
Situationen wiedergefunden.
Leider, oder vielleicht auch Gott sei Dank, war ich in den vielen Jahren
immer wieder Zwängen unterworfen, die mich eigentlich nur von den Dingen,
die Sie einfach gemacht haben, träumen ließen.
Ich bin 59 Jahre und nachdem meine Kinder pupertätsmäßig gehandicapt waren,
bin ich in meiner Freizeit auf den Solocanadier umgestiegen.
Ein großer Wunsch von mir war nach den Familienausflügen der Weg ins Wildwasser.
Da bin ich inzwischen angelangt und habe meine Aca-Instructor-Zertifizierungen.
Mein Lieblingspaddelfluss ist der Vorderrhein, wobei bei WW-Level III bei mir die
Grenze ist.
Wenn die Latex-Manschette am Hals in bestimmten Situationen ganz eng wird, denke ich an Ihre kleinen aber feinen Lebensweisheiten, die Sie in Ihrem Buch versteckt haben.
Ich wünsche Ihnen alles Gute,
weiterhin Erfolg im Beruf, viel Glück und eine saubere Portion Gesundheit.

Uli F.

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Hallo,

ich habe das Buch gerade geschenkt bekommen und bin noch nicht sehr weit gekommen, aber was ich bis jetzt gelesen hab, gefällt mir sehr gut!

Bild+Buch= Glaubhafter Mensch und ein symphatischer Typ.

Fast wie ich. ;)

Leider keine Zeit für weitere Zeilen. Ich muss ein Buch weiterlesen...

 

Viele Grüße vom Bauernhof
Sören
  

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Mein Name ist Sascha  und ich bin jetzt fast 14 Jahre alt.
Ich möchte Ihnen einfach mal mein vollstes Lob für Ihr tolles Buch aussprechen.
Ich bin sehr begeistert von Ihnen und Ihrem Leben, deshalb hab ich mich dazu entschlossen, mich mit Ihrem Leben in Form dieses Buches zu beschäftigen. Ich habe es innerhalb von 2 Std. komplett durchgelesen und war echt fasziniert.
Sie haben sich niemals von Tiefpunkten beirren lassen und immer positiv in die Zukunft geblickt.
Sie sind keiner, der halsbrecherische Stunt's vollführt, sondern jemand, der dies mit Bedacht und Vorsicht genießt und dabei nie vergisst, wofür er es eigentlich macht.
Natürlich weiß ich, dass ein Sinn in diesem Buch steckt und deshalb werde ich es auf jeden Fall in nächster Zeit noch einmal ganz ausführlich lesen.
Ich werde in diesem Jahr noch meinen Flugschein machen und Ihr Lebensmotto wird mich mein ganzes Leben lang begleiten.
Ich bin ein begeisterter Flieger und werde alles Mögliche ausprobieren, um mein Leben kennen zu lernen und um zu lernen, wofür es eigentlich da ist.
Sie inspirieren mich in vollem Maße und ich bin einfach beeindruckt.
Ich würde Sie gern mal persönlich kennen lernen. [...]

Sascha

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Soeben sitze ich am Buchloer Bahnhof in der Sonne und habe in meiner Pause als Lokführer ihr Buch fertig gelesen. Es war für mich eine wahre Freude dieses zu lesen. Es hat mir doch gezeigt, dass unsere Lebenszeit doch was vergängliches ist und man diese auch nutzen sollte. In Zeiten von tausenden Fernseh-, DVD- und Spieleangeboten nicht immer leicht von der Couch hochzukommen. Ja wie ich feststellen konnte kann man heute schon per Internet seine Pizza bestellen ohne aufzustehen.
Und da inspiriert mich Ihr Leben so. Es gibt noch so viel zu erleben, dass ich manchmal gar nicht weis wo ich anfangen soll. Nach einem einem AFF Kurs steht nächstes Jahr wahrscheinlich ein Tauch Schein auf dem Programm.

Ich danke Ihnen nochmals für das Buch und bleiben Sie so wie Sie sind.

 

Es grüßt
Erik Tetzelt

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rezension-buch (at) jochen-schweizer.de

 


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Autobiographie Jochen Schweizer | Jochen Schweizer 2018
Artikelnummer: 6143

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